FAQ - Fragen und Antworten

Allgemeine Fragen

Terrassenschrauben - Vorbohren?

Viele Hersteller behaupten, bei Ihren Terrassenschrauben brauchen Sie nicht vorbohren. Wir haben in der Praxis festgestellt, das es notwendig ist. Am besten mit einem Absenker und einem 3mm Holzbohrer zudem wird die Verschraubung präziser und stabiler und außerdem wird ein Aufreißen der Hölzer verhindert.

Wenn sie ohne Vorbohren die Schraube eindrehen, entsteht ein kleiner Holzspan der, wenn er getrocknet ist, sehr weh tun kann, wenn man ihn in den Füßen stecken hat. Also lieber vorbohren!


Ihr 1aschrauben.de Team

Ob ein Edelstahl magnetisch oder nicht magnetisch ist, hängt von seinem Gefüge ab. In diesem Rahmen soll nicht auf die Ursachen eingegangen werden, sondern lediglich festgehalten werden, daß

Chromstähle ein ferritisches und Chromnickelstähle ein austenitisches Gefüge haben.
Nur ferritischer Stahl ist magnetisierbar. Diese Eigenschaft kann daher genutzt werden, um mit einem Magneten festzustellen, ob Chromstahl oder Chromnickelstahl verwendet wurde. Weiterhin können zum Beispiel Chromstahlbestecke (ferritisches Gefüge) vor einer Spülmaschine mittels eines Magneten automatisch vom Tablett gehoben und in einen Tauchwagen oder zur Besteckspülmaschine befördert werden.

Selbstverständlich NICHT rostend und korrosionsgeschützt!Leider wird von manchem Anbieter ähnlicher Spezialschrauben immer wieder das Märchen in die Welt gesetzt, Schrauben aus Werkstoff 1.4006 Edelstahl seien nicht rostfrei; es handele sich um einen minderwertigen martensitischen Stahl. "Bewiesen" wird dies dann durch Verwendung eines Magneten (und leichte Haftung der Schrauben): "... Sehen Sie, das kann gar kein Edelstahl sein, die Schrauben sind ja magnetisch ..." Selten zeigt sich Werkstoff-Unkenntnis so deutlich bzw. wird auf diese Weise so vorsätzlich getäuscht.

NATÜRLICH sind martensitische Edelstähle leicht magnetisch, das ist kein Geheimnis. Dies lässt sich in jeder relevanten Werkstoff-Dokumentation nachlesen. Gleichzeitig bieten sie aber auch eine- hohe Verschleißfestigkeit und Schneidhaltigkeit - sind hoch fest und härt bar - besitzen eine verbesserte Duktilität. und sind selbstverständlich NICHT rostend!

Pozidriv® (sprich: ˈpɔzə.draiv) ist eine registrierte Handelsmarke und bezeichnet eine Klasse von Befestigungsschrauben und Schraubendrehern mit Kreuzschlitz.

Im Gegensatz zur herkömmlichen Phillips-Recess-Schraube verlaufen bei der Pozidriv-Schraube die in die Tiefe gehenden Flanken des Schraubenkopfs nicht sich nach unten verjüngend, sondern parallel zueinander. Daher treten bei den Pozidriv-Schrauben – die Verwendung eines Pozidriv-Schraubendrehers natürlich vorausgesetzt – auch bei höheren Drehmomenten keine Axialkräfte auf, die den Schraubendreher aus dem Schlitz treiben.

Als äußeres Unterscheidungsmerkmal zu den Phillips-Schrauben dienen die von den inneren Ecken ausgehenden feinen Sternlinien am Schraubenkopf der Pozidriv-Schrauben, die bei den Phillips-Schrauben nicht vorhanden sind. Die zugehörenden Schraubendreher besitzen Kennfedern zwischen den Kreuzarmen und tragen die Bezeichnungen PZ für die Pozidriv-Schrauben in Verbindung mit einer Größenangabe (z. B. – in aufsteigender Größe – PZ 000, PZ 00, PZ 0, PZ 1, PZ 2, PZ 3, etc.)

Pozidriv stellt eine Verbesserung des Phillips-Kreuzschlitzes dar und wird besonders im Handwerk, für maschinelles Schrauben, als Nagelschrauben und bei Spax-Schrauben eingesetzt. Im Metall- und Maschinenbau werden Schrauben mit Pozidriv-Profil nur selten verwendet.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pozidriv

Phillips-Schrauben-dreher

Phillips-
Schrauben-
dreher

Phillips-Schraube

Phillips-
Schraube

Die Phillips-Schraube bezeichnet eine Klasse von Befestigungsschrauben und Schraubendrehern mit Kreuzschlitz.

Der Schraubentyp wurde von J. P. Thompson erfunden und 1933 patentiert. Obwohl Werkzeughersteller damals glaubten, solche Schraubenköpfe im Vergleich zu herkömmlichen Schlitzschrauben nicht herstellen zu können, konnte er das Patent an die Firma Phillips-Screw von Henry F. Phillips verkaufen.

Das Profil erhielt weitere Verbesserungen und entspricht heute im Wesentlichen dem Patent von 1949. Der Schraubentyp setzte sich zunächst vor allem in der amerikanischen Automobilindustrie durch, nach dem 2. Weltkrieg aber auch in vielen anderen Bereichen.

Bei Phillips-Schrauben verjüngen sich die Flanken des Kreuzschlitzes nach unten hin. Wegen dieser keilförmigen Form tritt beim festen Anziehen einer Phillips-Schraube eine Axialkraft (CamOut) auf, die die Spitze des Schraubendrehers aus dem Schraubenkopf heraustreibt, wenn er nicht mit genügend Druck in den Schraubenkopf hineingepresst wird. Auf diese Weise kann sowohl der Schraubendreher, als auch der Schraubenkopf beschädigt werden, was sich an entstehenden Spänen erkennen lässt - die Schraube wird "abgenudelt" und kann u.U. nicht mehr entfernt oder nachgezogen werden. Dieses Problem wurde in der verbesserten Ausführung Pozidriv reduziert: Dort verlaufen die Kreuzschlitzflanken parallel.

Um diese Schrauben maschinell verarbeiten zu können werden sie zu einem Nagelgurt magaziniert. Diese sogenannten Nagelschrauben werden mit Hilfe eines Druckluftnagler eingetrieben und können mit einem Schraubendreher oder Akkuschrauber wieder gelöst werden.

Die zugehörenden Schraubendreher tragen die Bezeichnungen PH für die Phillips-Schrauben in Kombination mit einer Größenangabe, also PH 1, PH 2, PH 3 usw. Für kleine Schraubendreher sind mit abnehmender Größe die Bezeichnungen PH 0, PH 00 und PH 000 üblich. Auch andere Schreibweisen treten vereinzelt auf.

Weitere Erfindungen der Phillips Screw Company sind z. B. Pozidriv, Torq-Set und Tri-Wing.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Phillips_(Schraube)