Unter einem Bit als Werkzeug versteht man eine kurze, auswechselbare Schraubendreherklinge ohne Griff für ein bestimmtes Schraubenkopfprofil. Die meist sechseckige Aufnahme ist so geformt, dass man es in einen entsprechend genormten Bithalter einsetzen kann.


Der Strang zwischen Bit und (beliebigem) Antrieb besteht also immer aus Bit → Bithalter → Antrieb, wobei der Bithalter entweder

direkt mit dem Antrieb (z. B. Handgriff oder Akkuschrauber) verbunden ist
oder über einen Adapter zum wechselnden Einsatz mit

    einem Schraubendrehergriff oder einem abgewinkelten Griff
    einer Knarre (Ratsche)
    einem Drehmomentschlüssel
    einer elektrischen oder pneumatischen Schraubmaschine mit Universalabgang (Bohrfutter oder Vierkant), (z. B. Akkuschrauber, Drehschrauber, Impulsschrauber oder Ratschenschrauber) oder ähnlichem verbunden wird.


Im Unterschied zu konventionellen Schraubendrehern sind Bits meist kurz. Damit das Bit nicht aus dem Antriebswerkzeug herausfallen kann, ist die Aufnahme mit einer Rückhaltevorrichtung versehen, etwa C-Ring-Kerbe oder Kugelrille (DIN 3126/ISO 1173), oder das Bit wird magnetisch gehalten. Die Vielfalt der Formen und Größen eines Schraubendrehers gilt auch für Bits. Das gängige Maß für den Sechskant beträgt 1/4 Zoll (6,35 mm). Andere genormte Antriebsgrößen sind 5/16 Zoll (~ 8 mm) oder 7/16 Zoll (~ 11 mm). Außerdem gibt es sogenannte Minibits mit einer Größe von 4 mm. Das Maß bezieht sich jeweils auf den Abstand zwei sich gegenüberliegender Flächen des Bits (Schlüsselweite).

Die meisten Bits brauchen einen Halter. Es gibt verriegelbare und steckbare Modelle sowie SDS-Aufnahmehalter. Lange Bits und Doppelbits kommen auch ohne aus. Folgende Bits sind die gängigsten Arten:

A=Schlitz | B=Philips | C=Pozidriv | D=Torx | E=Inbus | F=Vierkant-Robertson | G=Tri-Wing | H=Torq-Set | I=Spanner
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